Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge – diese Entscheidung bestimmt, ob und wann deine BU im Ernstfall zahlt. Versicherungsmaklerin Frau Sander zeigt, wie du klug abwägst, Fallstricke vermeidest und maximale Rechtssicherheit bekommst.
🧭 Einordnung: Warum diese Wahl so wichtig ist #
Viele achten bei der BU auf den Beitrag – doch Qualität entscheidet im Ernstfall. Ob ein Versicherer zahlt, hängt oft daran, ob du Leistungsausschlüsse akzeptiert hast oder einen Risikozuschlag für vollen Schutz.
„Preis ist wichtig – Leistungssicherheit ist entscheidend.“
📖 Aus der Beratung: Frau Sander & Anna #
Anna (29) hatte im Studium eine Knieverletzung. Der Versicherer bietet ihr zwei Optionen: 1) BU mit Knie‑Ausschluss (günstiger) oder 2) BU mit 18 % Zuschlag (voller Schutz). „Was ist besser?“ fragt Anna. – Frau Sander: „Kommt nicht nur auf den Beitrag an, sondern darauf, wobei du berufsunfähig wirst.“
🚫 Was bedeutet ein Leistungsausschluss? #
Bei einem Ausschluss zahlt die BU nicht, wenn die Berufsunfähigkeit direkt oder indirekt durch die ausgeschlossene Diagnose/Körperregion verursacht wird.
- ❌ Häufig: Rücken/Wirbelsäule, Knie/Schulter, Psyche, spezifische Organe
- ⚠️ Formulierungen sind oft weitreichend (Folgen, Fehlbelastungen, Rezidive)
- 🧾 Ausschlüsse sind später schwer verhandelbar
Beispiel: Ein Knie‑Ausschluss kann auch Beschwerden durch Fehlhaltung nach einem alten Kreuzbandriss betreffen.
💸 Was ist ein Risikozuschlag? #
Der Beitrag wird um einen Prozentsatz erhöht – dafür bleibt der Versicherungsschutz vollständig. Keine Einschränkung nach Ursache, weniger Streit im Leistungsfall.
- ✅ Volle Leistung bei jeder Ursache
- ✅ Hohe Rechtssicherheit
- 🔁 Oft nach Jahren ohne Beschwerden reduzierbar (Anfrage/Neubewertung)
Frau Sander: „Ein fairer Zuschlag ist häufig besser als ein enger, dauerhafter Ausschluss.“

🧠 Entscheidung: Wann welcher Weg Sinn macht #
Ausschluss kann vertretbar sein, wenn …
- 🟢 die Sache medizinisch ausgeheilt ist und eng formuliert wird,
- 🟢 die Region keine Hauptbelastung im Beruf darstellt,
- 🟢 kein Versicherer einen moderaten Zuschlag anbietet.
Zuschlag ist meist besser, wenn …
- 🟢 du volle Leistungssicherheit willst,
- 🟢 die Diagnose künftig wieder relevant sein könnte,
- 🟢 du eine spätere Reduktion anstrebst (nach beschwerdefreier Zeit).
🧩 Strategie von Frau Sander #
- 📂 Patientenakte & Zeiträume lückenlos aufbereiten
- 🕵️ Anonyme Voranfragen bei mehreren Anbietern
- 🔎 Angebote mit/ohne Ausschluss juristisch sauber vergleichen
- 🎯 Entscheidung leistungsgestützt, nicht preisbasiert
- 📆 Nachprüfung: Zuschlag ggf. später reduzieren
❓ FAQ – Leistungsausschlüsse & Zuschläge #
🧠 Ist ein Zuschlag immer besser als ein Ausschluss?
In den meisten Fällen ja, da der Schutz vollständig bleibt und Streit im Leistungsfall sinkt.
🔁 Kann ein Zuschlag später entfallen?
Teilweise ja – nach beschwerdefreier Zeit und Neubewertung. Bitte individuell beim Versicherer anfragen.
🧾 Sind Ausschlüsse verhandelbar?
Manchmal. Enge Formulierungen und anonyme Voranfragen verbessern die Chancen.
⚠️ Was ist riskanter im Leistungsfall?
Klar: Leistungsausschlüsse – sie eröffnen Interpretationsspielräume.
👩💼 Wie hilft Versicherungsmaklerin Frau Sander?
Durch strukturierte Aktenprüfung, Voranfragen, Anbieterwahl & klare Empfehlung für maximale Leistungssicherheit.
✅ Fazit: Leistung schlägt Preis #
Ob Ausschluss oder Zuschlag – es geht nicht um „billig vs. teuer“, sondern um ob die BU zahlt. Die Erfahrung von Frau Sander zeigt: Wer auf vollständigen Schutz setzt und klug verhandelt, steht im Ernstfall besser da.